Ausbildung:

Übungsstunden  - reine Beagle Gruppe -

10.00 - 10.45 Uhr
Vorbereitungstraining für Beagle Diplom oder Begleithundprüfung nach der Prüfungsordnung des BCD.

Freilauf

11.00 - 11.45 Uhr
Offenes Training mit Schwerpunkt auf Gehorsam, Leinenführigkeit und Sachkunde des Halters.

Freilauf

Es muss von jedem darauf geachtet werden das keine heiße Hündin  zum Platz mitgebracht wird! Wenn sie uns auf unserem Trainingsplatz besuchen wollen,
bringen sie bitte einen Nachweis einer Haftpflichtversicherung und das gültige Impfbuch für ihren Beagle mit.
Bitte sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Hund vor der Übungsstunde entleert hat! Wenn doch mal das eine oder andere Häufchen fällt bitten wir darum, dass es der
Hundehalter selber sofort entfernt und unsere "Beaglesau" mit einem Euro füttert.
Hunde dürfen weder ins Vereinsheim noch auf die Terrasse, sonst bekommt die "Beaglesau" Hunger.
Nach den Stunden sollte der Platz gemeinschaftlich  abgegangen werden.

 .Ausbildungsinhalte: 

Der Unterricht beinhaltet theoretische und praktische Übungseinheiten.
Die Ausbilder stehen den Teilnehmern im Anschluss an den Trainings Stunden für Informationsgespräche zur Verfügung.

Aufbau der Übungsstunden:

Spielen mit Art- und Altersgenossen.
Die Welpen und Junghunde erhalten hier den Kontakt mit sozialverträglichen erwachsenen Hunden.

 Für Welpen, Junghunde und Fortgeschrittene 

- Anwendung von Lob und Korrektur

- Leinenführigkeit mit bei Fuß gehen und Wendungen

- Sitz und Platz mit Hör und Sichtzeichen

- Sitz aus der Bewegung

- Platz aus der Bewegung

- Sitz, Platz, Bleib auch unter Ablenkung

- Kommen auf Zuruf (auch mit Ablenkung)

- Gehen durch eine Personengruppe 

  Sozialverträglichkeit (außerhalb des Hundeplatzes):

- Begegnung mit Radfahrern

- Begegnung mit Autos

- Begegnung mit Joggern und Personen

- Begegnung mit anderen Hunden

Erziehung des Beagles:

Beagles sind Meutehunde, Jagdhunde der Kategorie "Laufhunde mit Passion". Beagles benötigen Beschäftigung und die Teilnahme am Familienleben.

In Isolation gehaltene Beagles, beispielsweise im Zwinger sitzende Hunde (das gilt für alle Rassen), leiden unter Reizarmut und Langeweile. Alle Hunde brauchen Aufgaben. Und für einen so lebhaften und klugen Hund wie den Beagle, der voller Unternehmungslust steckt, trifft das in besonderem Maße zu.

Viele Jahrhunderte lang wurde Wert darauf gelegt, bestimmte Eigenschaften, wie z.B. Selbständigkeit und Entschlossenheit, in der Rasse zu verfestigen. Beagles verfügen über einen besonders guten Geruchssinn, und auf Grund eben der Selbständigkeit und ihrer Intelligenz über ihren typischen "eigenen Kopf". Das genau macht für alle Liebhaber der Rasse auch den Reiz am Beagle aus.

Einen Beagle zu erziehen ist deshalb keine leichte Aufgabe, denn den hundertprozentigen und stets verlässlichen Gehorsam eines Schäferhundes etwa, können wir dem Beagle nicht abverlangen. Dort liegen manches Mal die Grenzen der Erziehung. Das muss man sich als Beaglebesitzer klarmachen.

Doch das Einsehen dieser Grenzen darf niemals zu einer Kapitulationserklärung werden. Und es gibt durchaus erzieherische Möglichkeiten, die Jagdleidenschaft eines Beagles in höchstmöglichem Maße zu kontrollieren. Die Mär vom nichterziehbaren Beagle ist ein Märchen, das letztlich der Bequemlichkeit des Menschen dient, weiter nichts.

Technik des Trainings durch Verstärkung:

Oberstes Gebot unseres Trainings ist:

Keine Gewaltanwendung und keinerlei Hilfsmittel wie z.B.: Stachelhalsband, Würger oder Teletaktgeräte.
Erziehung erfolgt nur mit einem liebevollen aber konsequenten Umgangston.

Für die Ausbildung ist ein Verstärker das entscheidende Instrument, das für die Etablierung eines Verhaltens bewusst und gezielt eingesetzt wird.

Bei uns wird nur mit positiver Verstärkung gearbeitet. Positive Verstärker erfüllen Begehrlichkeit des Tieres, wie z.B. Futter oder Streicheleinheiten. Um zum Erfolg zu kommen sollte also jeder Hundehalter wissen, was sein Tier als positives Ereignis wertet. Man kann sich für seinen Hund eine Reihe positiver Verstärker erarbeiten, die individuell und situationsgerecht eingesetzt werden können.

Wesentlich für eine erfolgreiche Verstärkung ist die zeitliche Nähe zwischen dem gewünschten Verhalten des Hundes und dem Einsetzen des Verstärkers. Kommt der Verstärker zu spät, hat sich das Verhalten des Hundes meist schon wieder geändert und wird falsch konditioniert.

Es empfiehlt sich deshalb mit einem so genannten konditionierten Verstärker oder Sekundärverstärker zu arbeiten.

Der Sekundärverstärker ist ein Signal, das dem Hund sagt, dass er sich gerade einen Primärverstärker verdient hat.

Sekundärverstärker sind z.B.: Pfeife, Zurufen, Anfeuern oder Lob.

Primärverstärker sind z.B. Leckerli oder ausgiebiges Lob.

Beagle Diplom des BCD: 

Zur Prüfung zugelassen sind alle BCD Mitglieder mit ihren Hunden, die an einem Ausbildungslehrgang teilgenommen haben.

Das Zulassungsalter der teilnehmenden Hunde ist am Tag der Prüfung des
BD-A mindestens 6 Monate,
BD-B mindestens 9 Monate,
BD-C Sport mindestens 15 Monate,
BD-C Suche mindestens 15 Monate

Die Voraussetzung für die Teilnahme eines Beagles am Beagle-Diplom C Sport oder C Suche ist ein bestandenes Beagle-Diplom B.

Bestandene Prüfungen werden vom Prüfungsleiter in die Leistungsurkunde des Hundes eingetragen.

Die Prüfungsordnung wurde uns hier, mit freundlicher Unterstützung von BCD, als PDF zur Verfügung gestellt.

 

.BCD Begleithundprüfung:

Die Prüfungsordnung der Begleithundprüfung in Anlehnung an die VDH Begleithundprüfung wurde uns hier, mit freundlicher Unterstützung von BCD, als PDF zur Verfügung gestellt.

Agilityfotos: